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1. Stichgenaue Blutzuckerwerte: Das konventionelle Messsystem

Die klassische Blutzuckermessung ist zugleich auch die gängigste und wahrscheinlich allen Diabetiker_innen bekannt: Mithilfe einer Stechhilfe wird seitlich in die Fingerkuppe gestochen und so das Blut gewonnen. Über einen Teststreifen gelangt das Blut in das Messgerät, wo es zu einer Reaktion zwischen den Enzymen und dem Blutzucker kommt. Elektronen werden freigesetzt und von zwei Elektroden erfasst, die sich im Messgerät befinden. So entsteht ein Stromfluss, das Gerät ermittelt den aktuellen Zuckerwert.

Für wen eignet sich das Messen des Bluzuckers mit stechen?

Die Blutzuckermessung sollte jede Diabetiker_in beherrschen. Sie ermittelt jedoch die Glukosekonzentration ausschließlich zum Zeitpunkt der Messung ermitteln. Das bedeutet, es kann keine Aussage darüber getroffen werden, wie sich die Zuckerwerte vor und nach der Messung entwickelt haben. Für Betroffene, die keine regelmäßigen Messungen nötig haben oder für die kein Risiko einer Unterzuckerung besteht, bietet sich somit das konventionelle Messsystem mit Stechilfe an.

Mögliche Risiken bei der klassischen Blutzuckermessung:

Mit der Blutzuckermessung lassen sich nur einzelne Werte nachweisen. Das heißt, es wird nur die Glukosekonzentration zum Zeitpunkt der Messung ermittelt. Wie sich die Zuckerwerte vor und nach der Messung entwickelt haben, bleibt unentdeckt. Häufiges Messen strapaziert obendrein die Fingerkuppen, was mit der Zeit unangenehm sein kann.

 

3. Zuckwerte per Scan: Flash-Glukose-Messung mit dem FreeStyle Libre

Das Flash-Glukose-Monitoring, kurz FGM, verwendet ebenfalls einen Sensor und benötigt keine Kalibrierung durch die Nutzer_innen. Der Sensor ist auf der Rückseite des Oberarms geklebt und erfasst bis zu 14 Tage lang den Zuckerwert in der Interzellularflüssigkeit. Zum Ablesen des aktuellen Glukosespiegels wird der Sensor mit einem Lesegerät gescannt – völlig drahtlos und auch durch die Kleidung. Zum Ablesen der Zuckwerte wird das Lesegerät einfach über den Sensor gehalten.

Der Sensor hat in etwa die Größe einer 2-Euro-Münze und kann bis zu 14 Tage lang getragen werden. Mit einem Lesegerät lassen sich die Werte in nur einer Sekunde scannen. Bei jedem Scan erhalten Sie den aktuellen Glukosewert, die Glukosedaten der letzten acht Stunden und einen Trendpfeil, der angibt, in welche Richtung sich Ihr Glukosewert bewegt. Erfahren Sie mehr über den FreeStyle Libre 2 – moderne Blutzuckermessung ohne Stechen.

Freestyle Libre: Für wen eignet sich das Flash-Glukose-Messsystem?

Wie bei der sensorbasierten Glukoseüberwachung eignet sich auch diese Art von Messung für Diabetiker_innen, die ihren Blutzucker mit Insulin selbst regulieren und ihn dafür mehrfach am Tag messen müssen. Betroffen sind vor allem Patient_innen mit Typ-2-Diabetes. Dennoch kann gerade von den Einsichten in den Verlauf des Glukosespiegels jeder profitieren.

Wird das FGM von der Krankenkasse übernommen?

Die meisten großen Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten für das FGM-System bei einer intensivierten Insulin- oder Pumpentherapie. Meist genügt die Vorlage eines ärztlichen Rezepts.

 

Auf einen Blick: Vor- und Nachteile der Messysteme

Das passende Messsystem ist alles eine Frage des Typs. Wer auf die tägliche Blutentnahme und die Implantation eines Sensors verzichten möchte, nutzt die Flash-Glukose-Messung. Bei dieser Art der Messung ist kein Eingriff notwendig – ob Blutentnahme oder das Implantieren eines Sensor. Das Glukosemessgerät wird einfach als Pflaster auf der Haut getragen. Die Messung mit einem auf der Haut angebrachten Sensor überzeugt besonders durch die einfache und schnelle Nutzung.

Was zeichnet ein Messgerät mit Stechhilfe aus?

 

 Vorteile

 Nachteile

  • Günstige Preise
  • Messzeiten können individuell geplant werden

 

  • Nur Momentaufnahmen möglich
  • Die Fingerkuppen werden strapaziert
  • Hohe Infektionsgefahr
  • Unterwegs eher unpraktisch
  • Zusätzliche Utensilien notwendig
  • Zusätzliche Kosten für Zubehör, wie z. B. Teststreifen

 

Was zeichnet ein Messsystem mit Sensor aus?

 

   Vorteile

   Nachteile

  • Kein Blutentnahme durch Stechen notwendig
  • Hohe Messgenauigkeit
  • Gut für unterwegs geeignet
  • Drahtlose Datenübertragung
  • Kontinuierliche Blutzuckermessung

  • Gewebezuckerwerte können von Blutzuckerwerten abweichen
  • Nach der Entfernung des Sensors können an den Klebestellen leichte Hautrötungen auftreten

 

Der Freestyle Libre: Was kann das Glukosemessgerät?

 

Wie bereits erwähnt, ist das wohl verbreiteste Messystem mit Sensor der FreeStyle Libre. Besonders Typ-2-Diabetiker_innen mit Insulintherapie profitieren vom Flash-Glukose-Messsystem – allein durch mehr Lebensqualität im Alter, weil das tägliche Stechen in den Finger wegfällt. Das FreeStyle Libre ist einfach mit Rezept bestellbar und der diskrete Alltagsbegleiter für Diabetiker_innen:

  • Einfach und schnell ablesbar
  • Keine Infektionsgefahr
  • Bleibt zwei Wochen am Arm
  • Wasserfest auch beim Baden, Duschen und Schwimmen
  • Ist immer dabei, auch auf Reisen
  • Langzeitmessen mit Trendverlauf
  • Optionale Alarme
  • Werte sind bequem an Arzt übertragbar

Das Lesegerät scant den aktuellen Zuckerwerte über den Sensor – in nur einer Sekunde und selbst durch die Kleidung. Alternativ kann der Sensor auch mit dem Smartphone gescannt werden. Über eine kostenfreie App lassen sich bequem die Werte anzeigen. Zusätzlich kann der Scan über die App automatisch an bis zu 20 Personen weitergeleitet werden. So können Sie Ihre Familie oder Freunde jederzeit wissen lassen, wie es Ihnen geht. Erfahren Sie mehr über die neue Generation der Diabetes-Messgeräte und unseren FreeStyle Libre – moderne Glukosemessung ohne Nadel.

 

 

FreeStyle, Libre und damit verbundene Markennamen sind eingetragene Marken von Abbott.
Bei den hier gezeigten Bildern handelt es sich um Agenturfotos, die mit Models gestellt wurden.