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Welche Blutzuckerwerte sind normal?

Auch bei gesunden Menschen kommt es zu einem ständigen Auf und Ab des Blutzuckerspiegels. In der Regel spielt das keine große Rolle. Ganz anders sieht das bei Diabetiker_Innen aus: Eine regelmäßige Beobachtung des Zuckergehalts im Blut ist wichtig, um den Risiken einer Über- oder Unterzuckerung so früh wie möglich entgegenzuwirken. Der hierbei gemessene Blutzuckerwert wird in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben.

Zu niedrige Konzentrationen an Glukose werden als Hypoglykämie (Unterzuckerung) bezeichnet, zu hohe als Hyperglykämie (Überzuckerung). Beiden Entgleisungen sollte umgehend entgegengewirkt werden. Mit der neuen Generation der Diabetes-Messgeräte reicht ein kurzer Scan aus und Sie wissen zu jeder Zeit, ob Ihr Blutzucker zu hoch ist. Erfahren Sie mehr über die sensorbasierte Glukosemessung und unseren FreeStyle Libre 2 – moderne Blutzucker-Messung ohne Nadel.

 

Nüchtern und mit vollem Magen – wir haben für Sie die Blutzuckerwerte verglichen

 

Nüchternblutzucker

 

Blutzucker 2-3 Stunden nach der Mahlzeit

HbA1c-Wert

Normalwert von Erwachsenen

 

Unter 100 mg/dl (5,6 mmol/l)

Unter 140 mg/dl (7,8 mmol/l)

Zwischen 4,5 und 5,7 %

Erwachsene mit Diabetes mellitus

 

126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder höher

Über 200 mg/dl (11,1 mmol/l)

h

Die Werte in der Tabelle sind als Richtwerte zu verstehen. Der Normwert bzw. Zielbereich unterscheidet sich von Patient_in zu Patient_in und ist nicht fest vorgegeben. Der persönliche Zielbereich wird individuell mit einem Arzt oder einer Ärztin festgelegt. Abhängig von der Ernährungssituation und der körperlichen Belastung kann der Stoffwechsel von Patient_innen mit Typ-2-Diabetes schwanken. Daher können Abweichungen der "normalen" Glukosewerte die Folge sein. Die gemessenen Zuckerwerte sind aber immer als eine Momentaufnahme zu verstehen. Für eine längere Beoachtung des Blutzuckers wird der HbA1c-Wert, also der Langzeitzucker, herangezogen.

 

Langzeitzucker: der HbA1c-Wert und was er aussagt

Haben Sie schon einmal von Langzeitzucker gehört? Bei der Messung des Glukosespiegels wird zwischen zwei Blutzuckerwerten unterschieden: dem Kurzzeitzucker und dem Langzeitzucker, auch HbA1c-Wert genannt. Während der Kurzzeitzucker täglich gemessen wird und eine Momentaufnahme darstellt, wird der Langzeitzucker über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten ausgewertet. Vom aktuellen Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst, gibt der Langzeitzucker bzw. der HbA1c-Wert an, in welchem Bereich sich die durchschnittlichen Blutzuckerwerte in den vergangenen acht bis zehn Wochen bewegt haben.

 

Zu viel Zucker im Blut: Das sind die häufigsten Ursachen

Liegen die Blutzuckerwerte zwei Stunden nach dem Essen höher als 200 mg/dL bzw. 11,1 mmol/L, liegt eine Hyperglykämie vor. Chronisch überhöhte Blutzuckerwerte über 240 mg/dl bzw. 13.3 mmol/L führen sogar zu gefährlichen Veränderungen im Stoffwechsel, die Folgeschäden verursachen können.

Die Gründe für einen starken Anstieg der Blutzuckerwerte können vielfältig sein:

  • Stress
  • Krankheit
  • Übermäßige Kohlenhydrataufnahme
  • Einnahme von Medikamenten, wie z. B. Kortison
  • Ungenügende Insulinmenge appliziert
  • Ausfall der Insulinpumpe

Eine besonders häufige Ursache sind kohlenhydratreiche Kost und süße Getränke, die die Werte bei Typ-2-Diabetiker_innen schnell ansteigen lassen. Dahinter können aber auch Stress oder Infektionskrankheiten stecken. Um die Ursachen besser einordnen zu können, ist es ratsam ein so genanntes Diabetes-Tagebuch zu führen. Dort können die Zuckerwerte dokumentiert werden Rückschlüsse liefern, warum der Blutzucker zu dem Zeitpunkt so hoch war.

 

 

Wenn der Zucker aus der Balance gerät: So erkennen Diabetiker_Innen die Symptome

Leichte Blutzuckererhöhungen bleiben oft unbemerkt. Sie äußern sich zum Beispiel durch Müdigkeit oder allgemeine Schwäche. Sie sollten auch – und das gerade bei älteren Menschen – nicht unterschätzt werden. Die Symptome einer Überzuckerung sind zudem oft erst dann bemerkbar, wenn die Zuckerwerte bereits über einen längeren Zeitraum erhöht waren. Der Organismus versucht den Zucker loszuwerden und scheidet verstärkt Zucker und damit auch Wasser über die Nieren aus. Die Folge sind starke Wasserverluste mit erheblichen Verschiebungen im Mineralstoffhaushalt.

6 typische Anzeichen für einen stark erhöhten Blutzuckerspiegel:

  • Starkes Durstgefühl
  • Häufiges Wasserlassen
  • Müdigkeit
  • Antriebsschwäche
  • Übelkeit
  • Schwindel

FreeStyle, Libre und damit verbundene Markennamen sind eingetragene Marken von Abbott.
Bei den hier gezeigten Bildern handelt es sich um Agenturfotos, die mit Models gestellt wurden.