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Blutzucker – was ist das?

Glukose, auch bekannt als Zucker, ist ein natürlicher und wichtiger Energielieferant für unsere Körperzellen. Ohne zuvor im Verdauungstrakt aufgespalten zu werden, gelangt die Glukose schnell durch die Darmwand in das Blut. An den Körperzellen angekommen, bedarf die vom Zucker gelieferte Energie einen Schlüssel, um sie den Zellen verfügbar zu machen. Dieser Schlüssel ist das Hormon Insulin. Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip öffnet das Insulin die Tür für die Glukose. Fehlt das Insulin, so kann die Glukose nicht in die Zellen gelangen und bleibt im Blut. Die Folge: Der Zuckerspiegel, der sogenannte Blutzucker, steigt an.

 

Hoch oder nicht hoch? Das sind normale Zuckerwerte

Der Zielbereich ist ein Korridor, in dem die Zuckerwerte liegen sollten. Dieser ist abhängig von Ihrer individuellen Situation und legen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt fest. Weitere Faktoren für die Bestimmung des Normalwerts sind etwa das Lebensalter, vorliegende Erkrankungen und das Umsetzen von therapeutischen Maßnahmen.

Ein wichtiger Parameter zur Beurteilung des Glukosespiegels ist neben dem Nüchternblutzucker der HbA1c-Wert. Mit diesem Laborwert kann Ihr Arzt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten acht bis zehn Wochen ermitteln. Doch wie hoch darf der Blutzucker eigentlich sein? Als Orientierung für den Alltag sollte der Zuckerwert bei Diabetikern nüchtern und vor dem Essen zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) betragen. Ein bis zwei Stunden nach dem Essen sollten die Zuckerwerte zwischen 140 bis 199 mg/dl (7,8 bis 11,0 mmol/l) liegen.

 

Das könnte etwas piksen: So messen Sie den Blutzucker richtig.

Sie kennen Ihren Zielkorridor für den Blutzuckerwert, doch wie messen Sie nun den Glukosespiegel? Dafür ist es notwendig, dass Sie mit einer Stechhilfe einen Tropfen Blut aus Ihrer Fingerspitze gewinnen. Für diesen Zweck ist die Stechhilfe mit einer automatisch stechenden Lanzette versehen. Den erste Tropfen Blut können sie zur Messung verwenden und auf einen Teststreifen für Diabetes auftragen. Dieser wird von einem Messgerät ausgewertet.

5 Tipps, die helfen, den Blutzucker einfach und präzise zu messen:

  1. Lanzetten sind Einwegprodukte, am besten nach jeder Verwendung auswechseln. Das kann eine Infektion vermeiden.
  2. Vor der Messung die Hände warm waschen, das stärkt die Durchblutung.
  3. Die Einstichstelle am besten regelmäßig wechseln.
  4. Blutzucker-Teststreifen in der verschlossen Verpackung aufbewahren. Hinweis: Diese keinen starken Temperaturnterschieden aussetzen.
  5. Die Einstichstelle sauber halten und keine Creme auf der Haut auftragen, da diese zur Verfälschung der gemessenen Zuckerwerte führen kann.

 

Wie häufig sollten der Blutzuckerspiegel gemessen werden?

Das regelmäßige Messen des Blutzuckers ist ein fester Bestandteil des Alltags eines Diabetikers.
Mit dem regelmäßigen Messen können Sie – aber auch Ihr Arzt – sehr leicht nachvollziehen, wie erfolgreich die Therapie verläuft. Der Glukosespiegel wird üblicherweise vor dem Essen überprüft. Wie häufig der Blutzucker gemessen wird, ist von Patient zu Patient unterschiedlich.

Unter anderem ist die Häufigkeit der Messung auch abhängig von Medikamenten. Rücksprache mit dem Arzt unterstützt dabei, die Behandlung zu planen und wird deutlich machen, wann und wie häufig die Zuckerwerte überprüft werden sollten. Die gemessenen Zukerwerte können dann in einem Blutzuckertagebuch vermerkt werden.

Es gibt Faktoren, die das zusätzliche Messen des Blutzuckers notwendig machen können. Diese sind:

  • Überzuckerung
  • Unterzuckerung
  • Krankheit
  • Sport
  • Reisen

 

Messgeräte für Diabetiker: Tipps für den Einstieg

Sie wissen nun, dass auch nach der Diagnose Diabetes ein normaler Alltag möglich ist und dass ein gesunder und aktiver Lebensstil dabei unterstützt, den Blutzucker niedrig zu halten.  

Was sich zum Einstieg besonders gut eignet, ist das passende Diabetes-Messgerät – sozusagen ihr eigenes Labor in Miniaturformat. Das Messgerät zum Ermitteln des Blutzuckerwertes ist ein treuer und wichtiger Begleiter für Diabetiker. Ein Tropfen Blut für die Messung reicht vollkommen aus, damit alles ausgewertet und dokumentiert werden kann.

Hier noch 3 Tipps für den Kauf eines Glukoselesegerätes:

  1. Das Messgerät sollte über eine Einstechhilfe verfügen.
  2. Das Messgerät sollte selbsterklärend und einfach zu bedienen sein.
  3. Um die Zuckerwerte gut ablesen zu können, sollte das Messgerät ein möglichst großes und beleuchtetes Display besitzen.

 

 

Sensorbasierte Glukosemessung: Die unkomplizierte Alternative ohne Nadel.

Mittlerweile gibt es auch Glukoselesegeräte, die ganz ohne Stechen auskommen. Die neuen Zuckermessgeräte für Diabetiker verfügen über eine sensorbasierte Glukosemessung und verlangen somit keinen Tropfen Blut. Der Sensor wird einfach auf der Rückseite des Oberarms angebracht. Mit dem passenden Lesegerät können so die aktuellen Zuckerwerte im Blut diskret in einer Sekunde gescannt und abgerufen werden. Jederzeit und überall. Das Fingerstechen gehört somit der Vergangenheit an. Erfahren Sie jetzt mehr über unseren FreeStyle Libre 2 und die Blutzucker-Messung ohne Nadel.

 

 

 

FreeStyle, Libre und damit verbundene Markennamen sind eingetragene Marken von Abbott.
Bei den hier gezeigten Bildern handelt es sich um Agenturfotos, die mit Models gestellt wurden.